Gerhard Faust

Herr Faust baut, unterstützt von seinem Sohn, U-Boote ...

Typhoon     U-Ei     Seawolf     Bremer Untertassen     Hai     Torpedos     Zur Person

Typhoon

Das Original ist zur Zeit das größte U-Boot der Welt mit einer Länge von 171,5 m. Die Wasserverdrängung beträgt 26.500 t bei einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Knoten im getauchten Zustand.

Das hier gezeigte Modell ist ein Rumpf der Fa. Revell im Maßstab 1:450. Es taucht dynamisch und wird von einer Vier-Kanalanlage (2 Servos) gesteuert.

U-Ei (Fertigmodell der Firma Conrad/ELV)

Seawolf

Hierbei handelt es sich um einen Baukasten der Fa. Robbe. Das Boot taucht dynamisch wie von Robbe vorgesehen. Die Auftauchautomatik wurde zugunsten von Torpedos ausgebaut. Ansonsten befindet sich das Boot in dem von Robbe vorgegebenen Ausbauzustand.

  

Bremer Untertassen

Hierbei handelt es sich um Eigenkonstruktionen, die einem modernen, tieftauchfähigen  Forschungs-U-Boot nachempfunden sind.

Auch diese tauchen dynamisch. Als Ober- und Unterschalen wurden Tank-Schwimmdeckel aus dem Industrie–Modellbau verwendet.

Hai

Der Hai wurde während des 2. Weltkrieges als Versuchs-U-Boot gebaut. Es ist eine verlängerte Version des Marders und hatte gegenüber diesem eine höhere Batterie-Kapazität zur Vergrößerung der Reichweite. Es wurden dann keine U-Boote dieses Typs mehr gebaut, da der Wendekreis zu groß war. Das Modell ist im Maßstab 1:50 gebaut.

Torpedos

Die Torpedos werden mit Flüssiggas betrieben. Der Maßstab beträgt 1:50 und 1:100.

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Zur Person

Zum Schiffsmodellbau kam ich 1968 als man mir den Baukasten des Seenotrettungskreuzers "Theodor Heuss" der Fa. Graupner zum Geburtstag schenkte. Nach dessen Fertigstellung und zwei weiteren Baukästen entschloss ich mich zum Bau ausgefallenerer Modellen, die man nicht so oft am Teich sieht.

Als erstes wurde ein Schaufelraddampfer auf Helling gelegt, der sich durch die vielen Einzelheiten als sehr zeitaufwändig beim Bau erwies. Der entscheidende Nachteil dieses Schiffes stellte sich allerdings erst nach der Fertigstellung heraus. Durch den hohen Aufbau konnte dieses Schiff nur von zwei Leuten zu Wasser gelassen werden! So ist dieses Modell nach der Probefahrt zu einem Standmodell in der Vitrine verkommen.

Danach begann ich mit der Planung für zwei weitere Schiffe, einem Wikinger Drachen und einem U-Boot. Als ich dann 1986 zu meinem ersten U-Boot-Treffen nach Nürnberg fuhr, begann für mich die Faszination U-Boot. Dort sah ich zum ersten Mal ein U-Boot unter die Wasseroberfläche verschwinden und als es diese an anderer Stelle wieder durchbrach, war mir klar, dass der Bau von anderen Schiffstypen für mich nicht mehr in Frage kam!

Seitdem habe ich 7 funktionsfähige U-Bootmodelle gebaut. Mittlerweile muss ich schon einige Stunden im Jahr aufwenden, um die anfallenden Reparaturen durchzuführen. Aber trotzdem habe ich zur Zeit 3 Neubauten auf Helling liegen (eine Nautilus; eine Typhoon und einen Hecht ).

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